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Durch Zecken können in Deutschland zwei Krankheiten übertragen werden: FSME und Borreliose.

FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)

Diese Krankheit spielt in Südniedersachsen keine Rolle. Sie kommt lediglich in Baden-Württemberg, Bayern, im südl. Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und im südl. Thüringen vor. Vor geplanten längeren Aufenthalten in der Natur in diesen Bundesländern ist eventuell eine Impfung ratsam

Borreliose 

Diese Erkrankung kommt deutschlandweit vor. Je nach Region sind etwa  5% bis 35% der Zecken befallen. In Südniedersachsen sind es etwa 10%. 

Das Infektionsrisiko in den ersten 12 Stunden nach dem Stich ist gering. Rechtzeitiges Entdecken und Entfernen einer Zecke kann daher vor einer Borrelien-Infektion schützen. Die Wahrscheinlichkeit  nach einem Zeckenstich zu erkranken, beträgt nur 0,3 bis 1,4%, d.h. dass nur ca. jeder hundertste Stich eine Borreliose auslöst.

Die große Mehrzahl der erkrankten Patienten entwickelt einen typischen Hautausschlag, die Wanderröte, die Tage bis Wochen nach dem Zeckenstich auftreten kann.


Diese, wie auch andere seltene Erscheinungen der Borrelienerkrankung (Kopfschmerzen, Lähmungen der Gesichtsnerven, Gelenkentzündungen etc.) lassen sich gut mit einem Antibiotikum behandeln, das je nach Ausprägung der Erkrankung 2 bis 4 Wochen gegeben werden muss. Die Diagnose und Entscheidung zur Antibiotikatherapie wird anhand der Symptome des Patienten gestellt, Laborwerte sind für die Entscheidung, ob behandelt werden muss, nur sehr eingeschränkt aussagefähig. Auch, ob eine Borreliose ausgeheilt ist, kann man an den Antikörperwerten nur bedingt ablesen, da diese über Jahre hinweg auch ohne Erkrankung deutlich erhöht bleiben können. 

Eine Impfung gegen Borreliose gibt es derzeit noch nicht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine sogenannte chronische Borreliose mit Spätfolgen entsteht, ist extrem gering. Auch ein Versagen der Antibiotikatherapie ist bei Einhaltung der Therapiedauer unwahrscheinlich. 

Immer wieder wird die Meinung vertreten, dass bereits nach einem Zeckenbiss sofort prophylaktisch ein Antibiotikum genommen werden sollte, damit es erst gar nicht zum Ausbruch einer Borreliose kommt. Das ist unnötig bzw. sogar aufgrund der potentiellen Nebenwirkungen jeder Antibiotikatherapie gefährlich, da die Erkrankungswahrscheinlichkeit nach einem Zeckenbiss bei nur lediglich 1% liegt.

(P. Ch. Knöpfel, Dr. M. Löber - 27.03.2015)




Immer noch werden in Deutschland jedes Jahr hunderttausende Frauen ab 50 Jahre zum Mammographiescreening eingeladen, obwohl bereits seit einiger Zeit Zweifel am Nutzen bestehen. Nachdem in den letzten Jahren mehrere kritische Analysen erschienen sind, insbesondere von der dänischen Cochrane-Gruppe um Peter C. Gotzsche, machen nun Schweizer Ärzte einen neuen Vorstoß, das Programm in ihrem Lande abzuschaffen. Das Schweizer Medical Board hat sich in seiner Stellungnahme vom 13.12.2013 dafür ausgesprochen das Screening mangels Nutzen einzustellen (www.a-turl.de/?k=ennh).

Die Gründe sind:

Die Daten zur Sterblichkeit an Brustkrebs sind zu alt. Teilweise wurde bei Einführung des Screening auf Sterblichkeitsdaten aus den 90er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts zurückgegriffen. Inzwischen haben sich die Brustkrebstherapien aber deutlich verbessert, so dass viel mehr Frauen die Krankheit überleben als noch vor 20 Jahren. Daher wird der Effekt der Früherkennung stark überschätzt.

Insgesamt zeigt sich in den Auswertungen der Screeningprogramme in anderen Ländern kein Einfluss auf die Gesamtsterblichkeit. Das heißt, die Frauen, die am Screening teilnehmen, wissen nur ihre Brustkrebsdiagnose früher als die nicht teilnehmenden. Am Ende sterben in beiden Gruppen genauso viele Frauen an Krebs.

Weiter gibt es häufig falsch positive Befunde (4%) pro Screeningrunde. Dies bedeutet, dass 4 % der mammographierten Frauen eine Krebsdiagnose bekommen, obwohl gar kein Tumor vorliegt.

Jedes fünfte Carcinom wird überdiagnostiziert (21,9%). 

Ein Schweitzer Kanton ist der Empfehlung, das Screening einzustellen, bereits gefolgt. Sie brauchen also kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Sie der Einladung zum Screening nicht nachkommen, vorausgesetzt es gibt keine weiteren Brustkrebsfälle in ihrer Familie. 

Von Gerd Gigerenzer, dem Leiter des Berliner Max-Planck-Institutes für Bildungsforschung, stammt die folgende Grafik, die zeigt, welchen (fehlenden) Nutzen die Maßnahme für 50- bis 69-jährige Frauen hat.


(P. Ch. Knöpfel - 03.08.2014)




...und was hilft nicht?

Unter einem „grippalen Infekt“ versteht man eine Virusinfektion der Schleimhäute des Nasen-Rachenraumes, die über den Kehlkopf bis in die Bronchien reichen kann. Die Entzündung verursacht lokale Beschwerden, wie Schnupfen, verstopfte Nase, Halsschmerzen, Heiserkeit und schleimabsondernden oder trockenen Reizhusten, aber auch allgemeine Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Da es sich um Viren handelt, sind Antibiotika wirkungslos. Die Erkrankung dauert in der Regel 5 – 8 Tage und heilt bei einem gesunden Immunsystem von allein aus. Behandeln kann man daher nur die Beschwerden, aber nicht die Ursache. Bei leichten Beschwerden können Sie somit einfach abwarten.

Freiverkäufliche Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen lindern Schmerzen und Fieber. Diese Wirkstoffe sind auch abschwellend wirksam, Ibuprofen mehr als Paracetamol. Für Kinder gibt es beides in flüssiger Form oder als Zäpfchen.
Die Wirkung ist besser, wenn Sie sie während der Tage mit den stärksten Beschwerden regelmäßig und nicht nur hin und wieder einnehmen. Beachten Sie dabei die Dosierungshinweise im Beipackzettel.
Auf teure „Erkältungsmittel“ können Sie getrost verzichten, da Sie in der Regel neben Paracetamol oder ASS meist nur zusätzlich noch Vitamine oder Coffein enthalten. Da ist frisches Obst die bessere Alternative.

Nehmen Sie, insbesondere bei Fieber und Verschleimung, ausreichend Flüssigkeit zu sich.

Rauchen schädigt die Schleimhäute. Dies ist der richtige Zeitpunkt, damit aufzuhören.

Zur Abschwellung der Nase empfehlen wir handelsübliche Schnupfensprays mit den Wirkstoffen Xylometazolin oder Oxymetazolin (z.B. Olynth, Nasenspray-ratiopharm…), die es in verschiedenen Dosierungen für Erwachsene und Kinder gibt. Die Anwendung sollte auf 5-7 Tage begrenzt bleiben, da bei langer Anwendung eine Schädigung der Nasenschleimhaut möglich ist. Im Wechsel mit salzhaltigen Nasensprays benutzt reizen sie die Schleimhäute weniger.

Vermeiden Sie zu heftiges Schneuzen, weil dadurch Sekret in die Nasennebenhöhlen gedrückt werden kann.

Inhalationen mit warmem Dampf sind bei Atemwegsinfekten nutzlos, wie eine kürzlich in England durchgeführte Studie herausgefunden hat. Vermeiden Sie auch ätherische Öle als Zusatz zum Inhalationsdampf, da sie die Schleimhäute reizen und Allergien auslösen können.

Zur Unterstützung der Sekretlösung können ätherische Öle in Kapseln eingenommen werden (z.B. Sinupret, Gelormyrtol…).

Bei Schmerzen oder „verstopfter Nase“ beim Schlafen kann die Erhöhung des Kopfteiles um ca. 20 Grad an Ihrem Bett Linderung bringen.

Bei Halsschmerzen nutzen Sie milde Hausmittel, die Sie als wohltuend empfinden (z. B. Halswickel, Gurgeln mit Kamille- oder Salbeitee oder Salzwasser (1/4 Teelöffel Kochsalz in einem Glas Wasser auflösen]). Lutschen Sie ab und zu ein (Salbei-)Bonbon, um den Hals zu befeuchten!
Lutschtabletten, Gurgellösungen oder Rachensprays gegen Halsschmerzen enthalten meist oberflächlich wirkende Betäubungsmittel und Antiseptika oder auch Antibiotika. Die Anwendung ist nicht ratsam.

Wie kann man „Erkältungen“ vorbeugen?
Vermeiden Sie, wenn möglich, engen Kontakt mit erkälteten Personen. Benutzen Sie bei Erkrankungen in der Familie keine gemeinsamen Taschentücher, Zahnbürsten oder gemeinsame Schnupfensprays.
Vermeiden Sie Schlafmangel, Stress und Alkohol. Sie verschlechtern Ihr Immunsystem! Dreimal wöchentliche Bewegung bis zum Schwitzen (Ausdauersport), Kalt-Warm-Duschen und regelmäßige Saunagänge stärken Ihre Immunabwehr.
Wenn Sie über 60 Jahre alt oder chronisch krank sind, kann eine Impfung gegen Influenza („Grippeimpfung“) und gegen Pneumokokken sinnvoll sein.
Sogenannte immunsystemstärkende Arzneimittel sind in der Regel wirkungslos. Verzichten Sie darauf. Besser ist eine gesunde Ernährung, reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

(P. Ch. Knöpfel - 05.01.2014)




Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht:

Grundsätzlich setzt jede medizinische Maßnahme die Einwilligung des Patienten voraus. Jeder Mensch kann eine Behandlung, auch wenn sie sinnvoll ist, ablehnen. Ärzte haben dabei stets den aktuellen Willen des Patienten zu beachten.

Im Fall einer vorübergehenden oder andauernden Einwilligungsunfähigkeit (z.B. bei Bewusstlosigkeit oder Demenz) ist der mutmaßliche Wille des Patienten zu ermitteln. Dazu können z.B. frühere Äußerungen der betreffenden Person gegenüber Freunden oder Verwandten herangezogen werden.

Hilfreich ist in so einem Fall ein vorausverfügter Patientenwille, der in einer Patientenverfügung erklärt und festgeschrieben wurde. Damit hat jeder, die Möglichkeit, seinen Willen für den Fall eines Verlustes seiner Einwilligungsfähigkeit im Voraus zu erklären. Die Patientenverfügung ist eine „schriftliche Festlegung eines einwilligungsfähigen Volljährigen, ob er in bestimmte, zum Zeitpunkt der Feststellung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen des Gesundheitszustands, Heilbehandlungen oder ärztlichen Eingriffe einwilligt oder sie untersagt“ (§1901a Abs. 1 Satz 1 BGB). Die Stellung der Patientenverfügung ist seit dem 1.9.2009 im BGB rechtlich verankert. Danach ist die Verfügung grundsätzlich bindend für Arzt und Betreuer/Bevollmächtigten, wenn die Festlegungen auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zutreffen.

Die Patientenverfügung muss schriftlich verfasst und mit Datum und Unterschrift versehen werden. Sie sollte möglichst genau beschreiben, für welche Situationen die Erklärung gelten soll (z.B. Sterbeprozess, Demenz, tödliche Erkrankung etc.). Des Weiteren sollten für diese Fälle die medizinischen Maßnahmen festgelegt werden, d.h. der Verfassende sollte erklären, welche medizinischen Maßnahmen (Wiederbelebung, Beatmung, Verabreichung von Blutkonserven, Dialyse etc.) er ablehnt oder befürwortet. Je konkreter in der Patientenverfügung die Wünsche und Verweigerungen formuliert werden, desto genauer wissen alle beteiligten Personen und Ärzte, was den Wünschen des Patienten entspricht und was nicht.

Die Bestätigung der Einwilligungsfähigkeit durch den Hausarzt kann hilfreich sein. Sie ist aber ebenso wie eine notarielle Beglaubigung nicht erforderlich. 

Es bietet sich an, zusätzlich zur Patientenverfügung auch eine so genannte Vorsorgevollmacht auszustellen, in der man einen Bevollmächtigten benennt, der im Fall der Einwilligungsunfähigkeit als Vertreter fungiert. Der Bevollmächtige schließt in so einem Fall den Behandlungsvertrag und verschafft z.B. der Patientenverfügung Ausdruck und Geltung. Es ist günstig, wenn der Bevollmächtigte in einem engen Vertrauensverhältnis zu dem Patienten steht und seine Vorstellungen und Wünsche kennt.

Muster für Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten können unter anderem bei folgenden Adressen angefordert werden.

Bundesministerium der Justiz:
www.bmj.bund.de

Ärztekammer Niedersachsen:
www.aekn.de

Christliche Kirchen:
www.ekd.de/download/patientenvorsorge.pdf

Broschüre Vorsorge für Unfall, Krankheit, Alter des  Justizministerium Bayern mit Mustervordrucken:                                              www.verwaltung.bayern.de/egov-portlets/xview/Anlage/1928142/


Falls eine Patientenverfügung verfasst wurde, sollte dies den Angehörigen und dem Hausarzt mitgeteilt werden. Wenn dies gewünscht wird, fertigen wir in unserer Praxis eine Kopie der Verfügung an, die wir dann in der Patientenakte hinterlegen. 

Sollten Sie zusätzlich dazu ein ausführliches Beratungsgespräch zu diesem Thema wünschen, rechnen wir dies als Privatleistung (IGEL) ab. Beratungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.

(Dr. M. Löber - 12.05.2011)




Seit  langem  kämpfen  Hausärzte  für  eine bessere Vergütung ihrer Leistungen, stehen sie doch seit Jahren mit Abstand am Schluss der Einkommenstabelle aller Ärzte; c.a. 15,- € bekommt ein Hausarzt für 1 Monat Arbeit pro Patient, egal wie krank er ist, wie oft dieser in die Praxis kommt bzw. zuhause oder im Altenheim besucht werden muss. Dieses Geld ist nicht nur unser Honorar, sondern wir bezahlen davon auch die Praxiskosten und die Gehälter unserer Mitarbeiterinnen. Dies hat dazu geführt, dass die Zahl der Hausärzte in Deutschland dramatisch abgenommen hat. Besonders in ländlichen Gebieten will sich aufgrund der Arbeitsbelastung und der vergleichsweise geringen Bezahlung niemand mehr niederlassen. Das hat der Gesetzgeber erkannt und besondere gesetzliche Regelungen geschaffen, die die Krankenkassen zwingen, Patienten besondere Verträge zur „hausarztzentrierten“ Versorgung“ anzubieten. Gern tun sie das nicht, meinen, das koste nur mehr Geld und verbessere nicht die Versorgung. Was sie dabei außer Acht lassen, ist die Tatsache, dass Hausarztmedizin in Deutschland auf hohem Niveau angeboten wird und dass eine gute hausärztliche Versorgung zum bisherigen Preis nicht mehr erbracht werden kann.

Seit dem 1.4.2010 bieten die AOK Niedersachsen, die LKK und die Signal Iduna BKK ihren Patienten einen sogenannten Hausarztvertrag an. Bei dem Vertrag mit der AOK und LKK bekommen wir 5,50 € für jeden eingeschriebenen Patienten mehr  pro Quartal (3 Monate). Für chronisch schwer kranke Patienten gibt es noch einen Zuschlag je nach Erkrankung von 3 bis maximal 15 €.

Wir Hausärzte sind auf dieses zusätzliche Geld angewiesen, um auch in Zukunft eine hochwertige ortsnahe Versorgung anzubieten und bitten Sie daher, sich in den Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung einzuschreiben.

Nachteile ergeben sich für Sie durch die Einschreibung nicht. Wir werden Sie weiter wie gewohnt behandeln und betreuen und Sie natürlich auch wie bisher zu Fachärzten überweisen, wenn dies notwendig ist. 

Wir sind vertraglich verpflichtet für Patienten, die in einen Hausarztvertrag eingeschrieben sind, eine besondere Sprechstunde bzw. Termine für Berufstätige z.B. nach 18.00 Uhr anzubieten. Diese Sprechstunden gibt es in unserer Praxis schon lange, Dienstag und Donnerstag.

Weiter ist ein Vertragsbestandteil, dass wir bei geplanten Terminen die Wartezeit bei in Hausarztverträge eingeschriebenen Patienten auf maximal 30 Minuten begrenzen sollen. Wir werden uns bemühen dies umzusetzen, auch wenn das im Einzelfall (Notfälle, etc.) nicht immer gelingen kann. 

Die weiterhin in diesem Vertrag geforderten Verpflichtungen z.B. regelmäßige Fort-bildungen, behindertengerechte Praxisräume, Behandlung und Diagnostik nach medizinischen Leitlinien etc. erfüllen wir schon lange.

Zur Einschreibung in den Hausarztvertrag wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen an der Rezeption. Falls Sie weitere Fragen haben, beraten wir Sie gern.

(P. Ch. Knöpfel - 04.05.2010)




Die Deutschen sind Europameister bei der Entstehung von Hautkrebs. Der Grund: seit über 40 Jahren sind wir so wohlhabend, dass viele von uns ihre nicht an UV-Bestrahlung gewöhnte Haut jedes Jahr im Urlaub der südlichen Sonne aussetzen.

Seit dem 1.7.2008 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Vorsorgeuntersuchung auf Hautkrebs. Diese Untersuchung können alle gesetzlich versicherte Patienten ab dem 35 Lebensjahr alle 2 Jahre in Anspruch nehmen.

Das Hautkrebsscreening ist als eine visuelle Untersuchung der Haut durch den hierfür speziell ausgebildeten Arzt ohne Einsatz technischer Hilfsmittel geregelt. Der Patient muss sich für die Untersuchung vollständig entkleiden. Der Arzt betrachtet systematisch die gesamte Hautoberfläche.

Der helle oder weiße Hautkrebs tritt fast ausschließlich an den der  Sonneneinstrahlung ausgesetzten Stellen des Körpers auf. Besonders die Lippe, Nase und Stirn sind bevorzugte Stellen. Der viel seltenere schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom) tritt auch an Stellen auf, die nicht unmittelbar von UVStrahlen erreicht werden. Daher müssen im Rahmen einer gründlichen Hautkrebsvorsorgeuntersuchung auch verdeckte Hautregionen wie beispielsweise zwischen den Zehen, unter der Fußsohle oder auf der behaarten Kopfhaut begutachtet werden - auch die Mundschleimhaut gehört dazu.

Die Ärzte unserer Praxis sind berechtigt und qualifiziert diese neue Vorsorgeuntersuchung durchzuführen.

Telefon-Nr. zur Terminvereinbarung: 05505 - 5122

(P. Ch. Knöpfel - 15.08.2009)